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	<description>Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Bad Doberan und Heiligendamm</description>
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		<title>Begehrtes Heiligendamm: Zwei Hotelketten aus den USA bieten mit. - Neuer Investor muss auch Heiligendamm mit entwickeln.</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dostal</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Interesse am insolventen Grand Hotel in Heiligendamm reißt nicht ab. Unter den derzeit etwas zehn Interessenten am Verhandlungstisch von Insolvenzverwalter Jörg Zumbaum befinden sich auch zwei Hotelketten aus den USA. Die Ostsee-Zeitung zitiert am 16.05.2012 die Reaktionen aus der Bevölkerung. Der Tenor ist einstimmig: &#8220;Es ist egal, wer kommt &#8211; Hauptsache es geht weiter &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://zeit-am-meer.de/begehrtes-heiligendamm-zwei-hotelketten-aus-den-usa-bieten-mit/">Weiterlesen &#187;</a></p><br /><div><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=0.0" /></div><div>Rating: 0.0/<strong>10</strong> (0 votes cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Interesse am insolventen Grand Hotel in Heiligendamm reißt nicht ab. Unter den derzeit etwas zehn Interessenten am Verhandlungstisch von Insolvenzverwalter Jörg Zumbaum befinden sich auch zwei Hotelketten aus den USA. Die Ostsee-Zeitung zitiert am 16.05.2012 die Reaktionen aus der Bevölkerung. Der Tenor ist einstimmig: &#8220;Es ist egal, wer kommt &#8211; Hauptsache es geht weiter mit dem Betrieb.&#8221; oder auch &#8220;Es ist gut, wenn ein Großinvestor die Zügel in die Hand nimmt.&#8221;, im anderen Wortlaut &#8220;Zum Aufbau braucht es starke Investoren.&#8221; und &#8220;Sie haben bestimmt keine schlechten Absichten.&#8221;</p>
<p>Die Zeitung zitiert auch den Kühlungsborner &#8220;Polar-Stern&#8221;-Hotelgeschäftsführer Albrecht Kurbjuhn, der die Millionen Menschen im Kundenstamm der großen Ketten als Chance ansieht, um potenzielle Kunden in der ganzen Welt mit der Werbung zu erreichen. Er bringt es auf den Punkt: &#8220;Das könnte die Rettung für das Hotel sein.&#8221; und &#8220;Das wäre für Heiligendamm und die ganze Region ein Glücksfall&#8221;. So sieht s auch Dehoga-Landeschef Guido Zöllick, der auch Chef des Neptun-Hotels in Warnemünde ist: &#8220;Ein erfahrener Investor mit Marketing in der gesamten Welt wäre richtig und wichtig für das Grand Hotel.&#8221;.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Neuer Investor muss auch Hotel-Umfeld entwickeln.</strong></p>
<p>Jörg Gebert vom Hotel Sonnenwind in Nienhagen hofft, dass der Investor mehr als nur das Hotel entwickelt: &#8220;Das Hotel ist schön aber die Infrastruktur in Heiligendamm ist das Problem&#8221; wird Geber von der Ostsee-Zeitung zitiert. Damit bringt er die Situation auf den Punkt: Das Grand Hotel ist eine Welt für sich, in der die Gäste vieles aber längst nicht alles finden. Es muss mehr Gewerbe her, das genau auf diese hochkarätige Klientel zugeschnitten ist: Die Pläne der FUNDUS-Gruppe zum Ausbau Heiligendamms müssen auch beim neuen Investor auf Interesse stoßen. Er muss entweder hier mit der ECH zusammen arbeiten oder die Grundstücke erwerben und selbst entwickeln. Anders lässt sich das Grand Hotel nicht am Markt halten.</p>
<p>So rät auch Europa-Hotel-Geschäftsführer Axel Matzkus den Investoren, &#8220;sich um das Gesamtpaket zu kümmern&#8221;, denn der Ort sei nicht attraktiv genug und &#8220;solange außer dem Hotel nichts geboten wird, ist es schwierig in Heiligendamm&#8221;. Der erfahrene Hotel-Chef bestätigt damit jene, die für ein Gesamtkonzept sind und alle Fachleute zusammen widersprechen all jenen Kritikern, die heute noch die Zerschlagung Heiligendamms und die Rückübertragung von Einzelgrundstücken zu Gunsten von Einzelinvestoren fordern.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Umfeld gehört überwiegend der ECH &#8211; Zusammenarbeit nötig.</strong></p>
<p>Gerade hier sieht Axel Meyer von der Ostsee-Zeitung aber ein Problem, denn rund um das Grand Hotel gehören viele Grundstücke der EntwicklungsCompagnie Heiligendamm (ECH), dem Tochterunternehmen der FUNDUS-Gruppe, welche von Anno August Jagdfeld geführt wird. Insolvenzverwalter Zumbaum hatte laut Ostsee-Zeitung mehrmals angekündigt, dass er mit Jagdfeld verhandeln müsse &#8211; worüber genau, berichtet das Blatt nicht.</p>
<p>Derweil gibt es Gerüchte, ein neuer Investor wolle mehr als nur das Hotel. FUNDUS-Sprecher Dr. Christian Plöger dazu: &#8220;Wir sind kooperativ. Wir werden alles tun, um das Grand Hotel wieder auf Kurs zu bringen. Wenn ein Investor auf uns zu kommt, dann sind wir auch gesprächsbereit.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>ZAM meint: Wer die Vision Robert A. M. Sterns versteht, hat die besten Chancen.</strong></p>
<p>Meine persönliche Einschätzung dazu ist, dass ein neuer Investor zwangsläufig auf die Vision von Robert A. M. Stern angewiesen ist, auf Grundlage derer Heiligendamm entwickelt wurde, wird und werden soll.</p>
<p>Der Masterplan sieht den Ausbau Heiligendamms rund um das Grand Hotel und die Perlenkette vor: An der Kühlungsborner Straße sollen Appartement-Häuser mit Gewerbeflächen für Geschäfte und Dienstleistungen entstehen &#8211; was dort hinein kommt, bestimmt die FUNDUS-Gruppe mit, denn die Angebote müssen zur Nachfrage passen. KIK, Netto und die Dönerbude gehören nicht dazu &#8211; das sollte jedem klar sein. Der Masterplan sieht auch vor, dass in Heiligendamm zur Miete oder im Eigentum gewohnt werden kann &#8211; auf hohem Niveau in Appartements, Zimmern, Suiten und Villen. Konferenzen sollen möglich sein, Sport, Spiel und Unterhaltung, selbst ein Biergarten war angedacht.</p>
<p>Wenn das Grand Hotel aus allen Nähten platzt, sollen weitere Zimmer entstehen, ein Thalasso-Zentrum, ein Ayurveda-Tempel und plastische Chirurgie sollen angesiedelt werden. All diese sehr langfristigen Pläne sind darauf ausgelegt, sich kreuz und quer gegenseitig zu befruchten und finanzieren. Wenn nun das Grand Hotel aus diesem Netz heraus fallen würde, gäbe es ein großes Loch, das neu zu füllen wäre. Zugleich wäre das Grand Hotel ohne dieses Gewebe recht einsam und nicht so erfolgreich.</p>
<p>Der neue Investor muss also entweder mit der ECH zusammen die Vision Sterns verwirklichen oder er muss den Part der ECH mit übernehmen und alles allein machen, dazu aber auch Sterns Vision verstehen und verinnerlichen, also wirklich an die Stelle der ECH treten und konsequent weiter machen. Die ECH kann ein großes Interesse an einer Zusammenarbeit haben, denn nur mit einem funktionierenden Grand Hotel lassen sich auch die anderen Pläne verwirklichen. Es wird aber auch über Beteiligungen geredet werden müssen, denn bisher war das Grand Hotel als Geldquelle eingeplant, auch wenn die Realität in den vergangenen Jahren diesen Plan nicht erfüllte.</p>
<p>Die einzige Alternative zur Zusammenarbeit wäre ein Verkauf aller Grundstücke an einen potenten Investor, der die Pläne versteht und weiterführt, vielleicht auch hier und dort weiter entwickelt. Welches letztlich die bessere Lösung für Heiligendamm ist, muss der Weg zeigen, der nun beschritten wird. Beide Lösungen sind zielorientiert aber bei einer müsste einer allein alles stemmen und bei der anderen gäbe es zwei, die an einem Strang ziehen müssen. Es wird nicht allein bei Jagdfeld liegen, welchen Weg das erste deutsche Seebad nimmt aber er wird viel mitbestimmen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum vollständigen Artikel in der Ostsee-Zeitung:<br />
<a href="http://epaper.ostsee-zeitung.de/dob/2012-05-16/oz.html">http://epaper.ostsee-zeitung.de/dob/2012-05-16/oz.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ich muss mich mal eben erklären. - Wer bin ich und warum mache ich das?</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 19:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dostal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Information]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Seit einigen Wochen &#8220;verfolgt&#8221; mich ein gewisser Andreas Unterfranz mit Bemerkungen, die ich anfangs nicht auf mich bezog, weil sie nicht auf mich zutreffen. Angefangen hat &#8220;es&#8221; nach der Veröffentlichung eines Artikels im Doberaner Stadtanzeiger am Samstag (StamS), in dem ich die Hintergründe zum Vorkaufsrechts-Streit schilderte. (Hier geht es zum Artikel)</p> <p>Herr Unterfranz hinterließ einen &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://zeit-am-meer.de/ich-muss-mich-mal-eben-erklaren/">Weiterlesen &#187;</a></p><br /><div><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=10.0" /></div><div>Rating: 10.0/<strong>10</strong> (3 votes cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Wochen &#8220;verfolgt&#8221; mich ein gewisser Andreas Unterfranz mit Bemerkungen, die ich anfangs nicht auf mich bezog, weil sie nicht auf mich zutreffen. Angefangen hat &#8220;es&#8221; nach der Veröffentlichung eines Artikels im Doberaner Stadtanzeiger am Samstag (StamS), in dem ich die Hintergründe zum Vorkaufsrechts-Streit schilderte. (<a href="http://www.am-samstag.de/dbr/news_id14280_heiligendamm_worum_es_vorkaufsrecht_streit_ging.html">Hier geht es zum Artikel</a>)</p>
<p>Herr Unterfranz hinterließ einen Kommentar, mit dem er in erster Linie den StamS-Verleger Frank-Andreas Jütte angriff und lediglich seine eigene Meinung zum Artikel bekundete, die ich natürlich akzeptiere, sodass ich nicht weiter darauf eingehen musste. Herr Jütte hingegen reagierte: Herr Unterfranz verglich den StamS mit einem Zitat des Bundesverfassungsschutzes über die Sekte Scientology mit derselben, was unterste Schublade ist und nicht im Raum stehen bleiben darf.<br />
(<a href="http://www.am-samstag.de/dbr/dbr/news_id14280_heiligendamm_worum_es_vorkaufsrecht_streit_ging.html?comments=1">Hier geht es zu den Kommentaren</a>)</p>
<p>Auf Facebook entdeckte ich nun heute beim Durchstöbern von Bürgermeister Semraus Pinnwand einen Kommentar zu einem falsch abgestellten Auto in der Lindenstraße. Nicht wissend, dass Andreas Unterfranz in derselben wohnt &#8211; das habe ich erst später über die Internetseite der Stadt nebenbei herausgefunden. Der Verfasser des Kommentars schrieb scherzhaft, der Vorredner könne ja Unternehmer werden und Tiefgaragen bauen, worauf ich genauso scherzhaft erwiderte, dass er dann viel Zeit mitbringen müsse &#8211; siehe Heiligendamm. Herr Unterfranz nun antwortet auf diesen Kommentar dieses: &#8220;@Martin: Du hast doch einen reichen Kumpel der Tiefgaragen baut, und Hotels, und Kliniken u.s.w.&#8221;</p>
<p>Unbedarft ging ich von einer Verwechslung aus, erinnerte mich dann aber zuerst an den StamS-Kommentar, in dem Unterfranz ja sehr genau wusste, wer ich bin und schließlich an einen &#8220;Max Meer&#8221; oder auch &#8220;Fenstergucker&#8221; und &#8220;Max Heizer&#8221;, die ähnliches schon vor einigen Jahren von sich gaben. Einer von ihnen (es ist immer dieselbe Person &#8211; Name und Gründe sind  mir bekannt, tun aber nichts zur Sache) hatte meinen Namen bei Google eingegeben und irgend einen Unternehmensberater in Nadelstreifenanzug gesehen, als den er mich nun vermutete. Ich fand das zwar geistig dürftig und daher traurig aber irgendwie lustig, denn es zeigt doch, dass Einstein mit seinem Dummheits-Zitat Recht hat. Meine Erklärung, wer ich wirklich bin, brachte &#8220;Max&#8221; zum Schweigen. Zwar nicht ganz &#8211; er verbreitet immer noch seinen Link zum Negativschlagzeilensammelwerk &#8220;Schwarzbuch FUNDUS&#8221; und seine Thesen in den Kommentarforen großer Medien aber das ist ja nicht mein Problem.</p>
<p>Jedenfalls fühlte ich mich veranlasst, mal nach Informationen zu der sich mir aufdrängenden Person Andreas Unterfranz zu suchen. Ich kannte ihn als Stadtvertreter und Klostermauer-Reiniger und gerade diese Aktion ließ ihn mir nicht im schlechtesten Licht erscheinen. Dass seine Meinungen nicht immer (eher selten) meine waren, störte dabei nicht &#8211; es sind eben Meinungen.</p>
<p>Weit musste ich nicht suchen um herauszufinden, dass der radsportbegeisterte Doberaner 2004 für die CDU in die Stadtvertreterversammlung einzog, bei Abstimmungen in Bezug auf Heiligendamm zu einem Kern gehörte, der gegen die FUNDUS-Vorhaben stimmte (was ja sein gutes Recht ist) und der dann 2009 nach meinem Verständnis plötzlich auf einer von zwei Listen der CDU stand und auf der anderen nicht. Die Liste mit seinem Namen landete soweit ich das verstehe zusammen mit den Namen einiger anderer CDU-Leute, die sein Abstimmungsverhalten teilten, im Müll. Die zur Wahl zugelassene Liste beinhaltete diese Namen nicht mehr und so konnte Unterfranz nicht gewählt werden. Wie, ist mir ein Rätsel aber FUNDUS-Chef Jagdfeld soll nach den Unterstellungen der &#8220;Geschädigten&#8221; diese Aktion eingefädelt haben. Fortan fiel Unterfranz durch Leserbriefe und Kommentare auf, in denen er seine Meinung gegen Jagdfeld und seine FUNDUS-Gruppe, gegen das Grand Hotel und die ECH und auch gegen Befürworter derselben oder auch nur deren Projekte verbreitete. Nicht immer mit belegbaren Fakten aber solange er als Privatmann schreibt, wird ihm keiner Vorwürfe machen.</p>
<p>Im Laufe dieser Recherchen kam ich also dahinter, dass irgendwo in den Windungen des Hirns des sich selbst auf Facebook als &#8220;Staatsmonarchisten&#8221; bezeichnenden Kreistagsmitglieds der Gedanke entstanden sein muss, ich würde mit Jagdfeld befreundet sein. Das war ja auch &#8220;Max&#8221; sein irriger Gedanke.</p>
<p>Nun, Jagdfeld &#8211; den habe ich das erste Mal 2010 gesehen &#8211; beim ersten Spatenstich für Villa &#8220;Perle&#8221; aus der zweiten Zuschauerreihe. Zuletzt sah ich ihn 2011 beim Richtfest der Villa &#8220;Perle&#8221; &#8211; aus der hintersten Zuschauerreihe. Das war es auch schon. Ich habe nie mit ihm geredet, nie telefoniert, gemailt, geschrieben, nicht einmal seine Hand geschüttelt&#8230; nichts. Das aller erste Mal, dass ich ihn überhaupt kontaktierte war vor einem Monat per Brief &#8211; mit gesammelten Ideen zur Zusammenarbeit Heiligendamms und Börgerendes.</p>
<p>Wohl habe ich mit Herrn Schlag und Herrn Zimmermann, mit Frau Brasche-Salinger und Herrn Plöger an einem Tisch gesessen. Ich habe mir von ihnen Sachverhalte erklären lassen, sie zu ihren Ansichten ausgefragt und geschichtliche Details und Bilder kopieren dürfen. Das war 2007, danach haben wir uns alle paar Monate mal für einen oder zwei Tage per E-Mail ausgetauscht &#8211; immer wollte ich was wissen und meistens waren es geschichtliche Sachen, hin und wieder auch Infos zu aktuellen Diskussionsthemen, denen mir einfach der Hintergrund fehlte. Stets habe ich danach die erhaltenen Infos geprüft, indem ich dieselben Fragen noch einmal aktiven oder ehemaligen Stadtvertretern oder der Verwaltung selbst stellte. Das letzte Mal mit Herrn Schlag persönlich im Gespräch (bis auf ein paar Sätze bei der Besichtigung der Perlen-Baustelle) war ich 2009, als er mir einige Villen von innen zeigte, weil auch ich nicht restlos überzeugt war, sie nicht auch ohne Abriss retten zu können. Nach der Besichtigung war ich überzeugt &#8211; die Eindrücke von innen sind selbst redend. Es stand auch jedem Stadtvertreter frei, sich die Villen von innen anzusehen. Gerade die Gegner des Projekts haben das reihenweise abgelehnt.</p>
<p>Freunde habe ich im Umfeld des Investors also keine. Arbeiten tu ich gar nicht &#8211; ich bin voll erwerbsgemindert und bekomme eine kleine Rente und das war es auch schon.</p>
<p>Wenn ich nun aber keine persönlichen Kontakte zur Investorengruppe habe, nicht für sie arbeite und auch sonst nicht in den Genuss von irgend welchen Vorzügen komme, warum tue ich mir denn das alles überhaupt an?</p>
<p>Weil ich überzeugt bin, dass Heiligendamm auf dem richtigen Weg ist und niemand bisher mich vom Gegenteil überzeugen konnte. Ich habe nicht viel von einem schönen Luxushotel &#8211; ich kann mir da nichts leisten &#8211; im Prinzip nicht einmal Kaffee und Kuchen &#8211; und alles was ich auf dem Gelände mache, sind ein paar Fotos im Jahr. Aber ich bin nicht neidisch auf ein Hotel, das sich die meisten Bürger dieser Stadt nicht leisten könnten, sondern ich bin stolz darauf. Ich weiß, dass ich vor 200 Jahren in gleicher Position ebenfalls das Hotel nur von außen gesehen hätte und ich weiß auch, dass ich vor 30 Jahren eine Überweisung gebraucht hätte, um diese Klinik von innen sehen zu können.</p>
<p>Ich kenne Heiligendamm seit meiner Kindheit und die prächtigen Gebäude haben mich stets fasziniert. Verstanden aber habe ich Heiligendamm erst in den letzten 12 Jahren mit dem Sammeln von Informationen und Bildern, dem Lesen von Büchern, Abhandlungen und Informationsseiten, Zeitungen und Foren. Für mich ist Luxus in Heiligendamm alternativlos, denn nur die Luxus-Legende Heiligendamm lässt sich vermarkten. Nur ein Luxushotel knüpft an die goldenen Zeiten des ersten deutschen Seebades an und nur ein Anknüpfen daran kann dazu führen, dass diese goldenen Zeiten wieder eintreten. Heiligendamm kann natürlich auch als Klinik, Asylantenheim oder Irrenanstalt funktionieren aber das ist dann das Ende der Legende und eine Wiederkehr ist damit ausgeschlossen. Kurzum: Wenn wir mit Heiligendamm Geld verdienen wollen, dann müssen wir die Legende wiederauferstehen lassen. Wollen wir mit Heiligendamm kein Geld verdienen, müsste es uns eigentlich gut genug gehen, um alle Probleme dieser Stadt bis morgen lösen zu können. Da dies nicht der Fall ist, kann es uns nicht egal sein, dass in Heiligendamm ein Goldschatz auf dem Silbertablett steht &#8211; wir brauchen das Geld, also brauchen wir ein funktionierendes Heiligendamm. Alles was in diese Richtung arbeitet, unterstütze ich und darum unterstütze ich eben mehr die einen, als die anderen.</p>
<p>Wenn zwei etwas gegensätzliches tun und das Tun des anderes als falsch ansehen, dann muss zwangsweise etwas richtiges dabei heraus kommen. Von daher sehe ich die Gegensätze nicht als problematisch &#8211; am Ende setzt das durch, was funktioniert und das nicht-funktionierende verschwindet von der Bildfläche. Am Ende des Tages kann mir Heiligendamm und die ganze Diskussion auch egal sein, denn ich lebe nicht davon. Das einzige was ich mir wünsche, ist eine sachliche Diskussion miteinander und nicht ein Beharken gegeneinander.</p>
<p>Andreas Unterfranz muss für das Negativbeispiel her halten: Er beweist in seinem eigenen Namen selbstredend, dass es beim Thema Heiligendamm nur schwarz und weiß gibt und keiner mehr in der Lage ist, eine Mitte zu finden. Der Mann mit dem &#8220;D&#8221; für &#8220;Demokratie&#8221; im Namen seiner Partei (obgleich ja &#8220;Staatsmonarchist&#8221;) zeigt, wie Demokratie nach der Idee der Macher nicht funktionieren sollte. Und er zeigt, dass selbst Leute mit Bildung und Mandat nicht immer Fakten als Grundlage ihrer Aussagen benutzen, sondern gern auch aus Vermutungen und Unterstellungen Unsinn zusammen reimen. Ein Grund mehr, den Mandatsträgern aufs Maul zu schauen und ihre Worte nicht als bare Münze zu nehmen.</p>
<p>Mehr über mich gibt es übrigens im &#8220;<a href="http://heiligendamm.city-gate.net/selbstverstaendnis.php">Selbstverständnis dieser Seite</a>&#8221; &#8211; noch im alten Design.<br />
Der Stand der Seite ist 2010 &#8211; einige Ansichten mag ich inzwischen überdacht und korrigiert haben, da ich nicht auf einer Meinung beharre, sondern in der Lage bin, mit neuen Informationen auch zu neuen Schlüssen zu kommen.<br />
Nachtrag 09.05.2012:</p>
<p>Es gibt übrigens durchaus Dinge, wo ich nicht mit der Investorengruppe überein stimme und das auch auf ZAM (in der alten Version) deutlich gemacht habe:</p>
<p>Ich halte nichts davon, die &#8220;Alexandrine&#8221; zum Zwecke der Vergrößerung umzubauen. Ein Keller soll in Ordnung gehen aber Versetzung der Traufhöhen ist ein Eingriff, der in meinen Augen nicht mit dem historischen Vorbild der Villa vereinbar ist. Es sollte doch möglich sein, mit 900 qm Wohnfläche aus zu kommen.</p>
<p>Ebenso ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum die Perlenkette von hinten vollständig isoliert sein muss. Ich verstehe, dass die Straße hinter den Perlen nicht für die Öffentlichkeit taugt, weil sie mitten durch dieses Areal geht, wenn Ensemble-Palais und Ensemble-Villa fertig und die Kolonnaden saniert sind. Es gab aber Studien, die einen Arkadengang von der Kühlungsborner Straße am Waldrand entlang und damit noch hinter den beiden Ensemble-Neubauten vorschlugen. Der Clou an diesem Arkadengang, den man nicht nach Norden verlassen aber von dem aus man alles sehen  könnte, ist die Mündung des Weges auf die Halbinsel im Golfteich. Diese sehr attraktive und touristenlenkende Maßnahme hätte ich mir gewünscht.</p>
<p>Auch die Art der Einfriedung finde ich unglücklich. Man sieht einfach zu viele Zäune. Mit Hecken, Wällen und künstlerischen &#8220;Mauerwerken&#8221; wäre die Einfriedung angenehmer und würde den Druck aus der Zäune-Diskussion nehmen.</p>
<p>Als negativ empfinde ich es, wenn gesagt wird, Butzes Bistro wird durch das Grand Hotel neu eröffnet und betrieben, dieses aber nicht passiert.</p>
<p>Ich sehe auch nicht so viel Sinn im Rundweg (den der Investor aber nicht wollte, sondern von der FDP aufgedrückt gekriegt hat). Die bessere Alternative ist eine Erweiterung nach Osten und Zusammenarbeit mit Börgerende, das eher die Klientel bedienen kann, die in Heiligendamm nicht findet, was sie sucht. Für mich gehört auch ein Aussichtsturm nicht nach Westen, sondern nach Osten, wo man auch viel mehr sehen kann. Obgleich man nur den Grenzwachturm nutzen müsste.</p>
<p>Man sieht also, dass auch ich nicht alles unterstütze. Nur bekämpfe ich es nicht, denn nichts von dem vorgenannten ist so schlimm, dass es bekämpft werden müsste. Selbst für die &#8220;Alexandrine&#8221; ist letztlich ein Umbau besser, als der endgültige Verfall. Was den Tourismus betrifft: Die Stadt muss um das Hotel herum Angebote schaffen, die die Suchenden das Gesuchte finden lassen. In Verbindung mit Börgerende ist das realisierbar aber mit der jetzigen Stadtvertretung irgendwie nicht zu machen &#8211; Heiligendamm geht wieder mit Buden und Wagen in die Saison.</p>
<p>Vielleicht kann ich mit der kurzen Erklärung dem Unsinn vorbeugen, den sich einige zusammen dichten. Demnächst werde ich einen Beitrag veröffentlichen, der Klarheit in das Gewirr von schwarz und weiß und grau bringt.</p>
<p>Ihr Martin Dostal</p>
<br /><div><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=10.0" /></div><div>Rating: 10.0/<strong>10</strong> (3 votes cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br /><div id="socialshareprivacy_4523829501f510cecf3642143fa67a57"></div>
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		<title>Doberaner Münster ist im Rennen! - Landtag lässt Bewerbung von Schloss und Münster zu.</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 06:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dostal</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Mühen haben sich gelohnt: Nach tausenden Unterschriften für eine faire Weltkulturerbe-Bewerbung haben sich SPD und CDU im Schweriner Landtag darauf geeinigt, nicht nur wie vorgesehen das Schweriner Schloss, sondern auch das Doberaner Münster in die Bewerbung zum UNESCO-Weltkulturerbe aufzunehmen. Grüne und Linke hatten die Münster-Bewerbung von Anfang an unterstützt, im Kultusministerium des SPD-Ministers Brodkorb &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://zeit-am-meer.de/doberaner-munster-ist-im-rennen/">Weiterlesen &#187;</a></p><br /><div><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=10.0" /></div><div>Rating: 10.0/<strong>10</strong> (1 vote cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mühen haben sich gelohnt: Nach tausenden Unterschriften für eine faire Weltkulturerbe-Bewerbung haben sich SPD und CDU im Schweriner Landtag darauf geeinigt, nicht nur wie vorgesehen das Schweriner Schloss, sondern auch das Doberaner Münster in die Bewerbung zum UNESCO-Weltkulturerbe aufzunehmen. Grüne und Linke hatten die Münster-Bewerbung von Anfang an unterstützt, im Kultusministerium des SPD-Ministers Brodkorb fürchtete man jedoch die Konkurrenz der hochgotischen Kathedrale. Nun hat man sich entschieden, als Land anzutreten und unabhängig vom Standort seine Schätze anzupreisen. In Bad Doberan wird derweil eifrig an einer Fertigstellung der Bewerbung und Vorbereitung gearbeitet.<br />
Info: Die Aktion der Ostsee-Zeitung bleibt trotzdem bestehen. Wenn Sie noch nicht für das Doberaner Münster angestimmt haben, finden Sie nach wie vor die Stimmzettel überall in der Stadt und weiterhin auch hier:</p>
<p><a href="http://zeit-am-meer.de/ihre-stimme-fur-das-doberaner-munster-fur-eine-faire-weltkulturerbe-bewerbung/">http://zeit-am-meer.de/ihre-stimme-fur-das-doberaner-munster-fur-eine-faire-weltkulturerbe-bewerbung/</a></p>
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		<title>Verhüllung während Moorbad-Sanierung? - Das Moorbad soll während der Sanierung mit Fotoplanen verhüllt werden.</title>
		<link>http://zeit-am-meer.de/verhullung-wahrend-moorbad-sanierung/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 08:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dostal</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das alte Moorbad in Bad Doberan gilt zu Recht als Schandfleck Nummer eins. Nun soll es vorübergehend ein Kunstwerk werden. Der jahrzehntelange Leerstand des 1822 durch Baumeister Severin errichteten und später aufgestockten Prachtbaus hat dem Gebäude stark zugesetzt. Die AOK hatte das historische Bauwerk übernommen, konnte aber nach dem Auszug des Sanatoriums nicht den gewünschten &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://zeit-am-meer.de/verhullung-wahrend-moorbad-sanierung/">Weiterlesen &#187;</a></p><br /><div><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=0.0" /></div><div>Rating: 0.0/<strong>10</strong> (0 votes cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das alte Moorbad in Bad Doberan gilt zu Recht als Schandfleck Nummer eins. Nun soll es vorübergehend ein Kunstwerk werden.</strong><br />
Der jahrzehntelange Leerstand des 1822 durch Baumeister Severin errichteten und später aufgestockten Prachtbaus hat dem Gebäude stark zugesetzt. Die AOK hatte das historische Bauwerk übernommen, konnte aber nach dem Auszug des Sanatoriums nicht den gewünschten Kaufpreis erzielen und ließ es darum zunächst leer stehen. Vandalismus und Kokeleien setzten dem Gebäude zu und verminderten seinen Wert. Zuletzt verkaufte die AOK die Liegenschaft dann unter ihren Preisvorstellungen. Von nun an war das alte Moorbad ein Spekulationsobjekt, das mehrmals den Besitzer wechselte, während immer neue Investoren genannt wurden.<br />
2006 brannte das Gebäude und erlitt große Schäden, die den Eigentümer zum Umdenken zwangen. Der Stadt dauerte das Umdenken zu lange &#8211; sie pochte auf Sicherung der inzwischen baufälligen Giebelwand und drohte, selbst einzuschreiten. Das tat sie nach erfolglosen Aufforderungen auch in Form von eigentlich wirkungslosen Gerüsten, die zwar einzelne Steine aber nicht die ganze Mauer abhalten konnten.<br />
Der Landkreis kam der Stadt zuvor und ließ den Straßengiebel abreißen. Das machte den Schandfleck zwar sicherer aber auch hässlicher. Und es behinderte den Fortschritt enorm, denn nun regierte Trotz von Seiten des Zwischeninvestors Reinhard Wiese.<br />
Nun gibt es aus Elmenhorst die Idee, das Moorbad zu verhüllen. Wie die Ostsee-Zeitung am 05.05.2012 berichtet, hat die Firma &#8220;BigBlock Media GbR&#8221; der Stadt und dem Investor Reinhard Wiese vorgeschlagen, das Gebäude mit Foto-Planen zu verhüllen, die das historische Aussehen des Moorbades wieder geben. Im Rathaus ist man davon begeistert und auch Wiese ist von der Idee angetan, will gleich in der kommenden Woche Kontakt zur Firma aufnehmen. Allerdings muss er Sponsoren finden, denn die Verhüllung kostet 15.000 Euro im Jahr. Laut Ostsee-Zeitung hat die Deutsche Bank in Lübeck ein ähnliches Projekt gesponsert.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Entwurf Moorbad Verhüllung durch BigBlock Media" src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/uploads/2012/05/moorbad-verhuellung.jpg" alt="Bessere Version zu finden in der Ostsee-Zeitung vom 05.05.2012" width="417" height="222" /></p>
<p>Unterdessen hat Investor Reinhard Wiese eine &#8220;VPM Project-Gesellschaft mbH &amp; Co. Bad Doberan Hotel KG&#8221; gegründet und versichert, die Planungen schnellstmöglich abzuschließen. Bürgermeister Thorsten Semrau kündigte gegenüber der OZ einen &#8220;strammen Sitzplan&#8221; an &#8211; bereits im Juni sollen die Pläne auf einer gemeinsamen Sitzung von Wirtschafts- und Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt werden. Die Baugenehmigung für das Moorbad ist laut dem Blatt bereits erteilt, strittig sind aber die Neubauten. Hier fällt dem Investor der jahrelange Stillstand auf die Füße: Es hat sich ein Wildwuchs gebildet, der im rechtlichen Sinne &#8220;Wald&#8221; ist und darum nicht einfach abgeholzt werden darf. Da Wald zudem auch noch stets öffentlich ist und zum Privatwald umgewidmet werden muss, um ihn auch nur einfrieden zu dürfen, ist die Angelegenheit etwas komplizierter geworden. Forstamtsleiter Felix Weisbrich ist aber optimistisch, zusammen mit dem Investor vor Ort eine Lösung für das Moorbad zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>14 Millionen Euro sollen investiert werden, drei Anbauten neben und hinter dem denkmalgerecht zu sanierenden Moorbad entstehen, 130 Hotelzimmer, 10 Suiten, ein SPA-Bereich und Kosmetiksalon werden in dem Komplex Platz finden. Laut Investor Reinhard Wiese steht die Finanzierung in der kommenden Woche und vielleicht schon 2012 kann mit den Bauarbeiten begonnen werden &#8211; wenn es klappt, unter eine historischen Verhüllung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Artikel mit besserem Bild in der Ostsee-Zeitung:<br />
<a href="http://epaper.ostsee-zeitung.de/dob/2012-05-05/oz.html">http://epaper.ostsee-zeitung.de/dob/2012-05-05/oz.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<br /><div><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=0.0" /></div><div>Rating: 0.0/<strong>10</strong> (0 votes cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br /><div id="socialshareprivacy_735255e560b1e4c3ca5dce634ff3405c"></div>
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		<title>Grand Hotel: Stadt soll mitbieten!? - Vom Irrsinn Uninformierter.</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 08:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dostal</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eine kleine Umfrage in der Ostsee-Zeitung vom 05.05.2012 zeigt, wie wenig sich die Bad Doberaner mit Tatsachen beschäftigen. Das Blatt hat vier Leute befragt: Einen Unternehmer, einen Bäcker, eine Restaurantfachfrau und eine Abiturientin. Namen und Bilder gibt es in der Zeitung. Auf ZAM zählt nur der Inhalt:</p> <p>&#160;</p> <p>Die Abiturientin will, dass keine Steuergelder mehr &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://zeit-am-meer.de/grand-hotel-stadt-soll-mitbieten/">Weiterlesen &#187;</a></p><br /><div><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=0.0" /></div><div>Rating: 0.0/<strong>10</strong> (0 votes cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine kleine Umfrage in der Ostsee-Zeitung vom 05.05.2012 zeigt, wie wenig sich die Bad Doberaner mit Tatsachen beschäftigen. Das Blatt hat vier Leute befragt: Einen Unternehmer, einen Bäcker, eine Restaurantfachfrau und eine Abiturientin. Namen und Bilder gibt es in der Zeitung. Auf ZAM zählt nur der Inhalt:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die <strong>Abiturientin</strong> will, dass <strong>keine Steuergelder</strong> mehr ins Hotel fließen &#8211; das wird eine landläufige Meinung von Menschen sein, die sich nicht mit dem Thema auseinander gesetzt haben und daher die Beweggründe des Landes  <a href="http://zeit-am-meer.de/noch-mehr-fordermittel-fur-heiligendamm/">(ZAM berichtete)</a> nicht kennen.</p>
<p>Der selbstständige <strong>Unternehmer</strong> und die <strong>Restaurantfachfrau</strong> sind der Meinung, dass die <strong>Stadt beim Hotel mitbieten</strong> soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nachdem die Stadt nun also schon die Perlenkette, die Jugendherberge und das Moorbad kaufen (und natürlich selbst entwickeln, sanieren und betreiben) sollte, soll sie nun auch noch das Grand Hotel kaufen. Eben das Hotel, dem 40 Millionen Euro fehlten, um &#8220;flüssig&#8221; &#8211; also zahlungsfähig zu sein.</strong><br />
<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BWL für Anfänger: Was ist eigentlich ein &#8220;Finanzloch&#8221;?</strong></p>
<p><strong></strong>Dieses &#8220;Finanzloch&#8221; ist nur ein Loch in einer vielfach größeren Summe an Ausgaben. Praktisches Beispiel: Sie bekommen eine Rechnung von 10.000 Euro, haben aber nur 5.000 Euro, die Sie bezahlen können. Fehlen also 5.000 Euro. Wenn Sie die nicht auftreiben können, der Rechnungsschreiber sich nicht auf Ratenzahlung, Stundung oder Teilverzicht einlässt, Ihnen keiner mehr Geld leiht, müssen Sie wegen dieser fehlenden 5.000 Euro Privatinsolvenz anmelden oder eben den Gerichtsvollzieher ins Haus kommen lassen. Trotzdem macht das Ihre Schuld nicht kleiner: Der Gläubiger will 10.000 Euro.</p>
<p>Beim Grand Hotel heißt das: Der Betrieb (und die unbedingt benötigte Erweiterung) des Hotels kostet Millionen, von denen die Gesellschaft einige Millionen hatte aber 40 Millionen nicht. Da die Anleger kein Geld mehr investieren und die Banken keine Kredite mehr geben wollten und da auch die ECH nicht an Geld bekam (weil die Stadt und ihre Vertreter das Negativattest nicht ausstellten und damit den Verkauf der Villen rechtlich nicht umsetzbar machten), fehlten diese 40 Millionen einfach und es musste Insolvenz angemeldet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der neue Betreiber aber muss diese 40 Millionen aufbringen, um das Hotel am Markt zu positionieren. Ein neuer Betreiber muss Zeichen setzen, etwas besser machen und von etwas mehr bieten, um neue Kunden anzulocken und alte Kunden neu zu begeistern. Auf keinen Fall darf er das Hotel einfach so wie es ist weiter führen &#8211; dann macht sich Ernüchterung breit. Es muss kein neues Gebäude her &#8211; geplant sind Freizeitangebote und mehr SPA-Angebote, nötig ist auch wieder die turnusmäßige Verschönerung der nun einmal der Seeluft ausgesetzten Fassaden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der neue Eigentümer muss also dieses Geld haben und muss auch das Geld haben, um ein millionenschweres Luxushotel über viele Jahre zu führen &#8211; ob die Sonne nun scheint oder es den ganzen Sommer regnet. Er muss genug Geld einnehmen, um die Differenzen der Nebensaison (in der ja auch keine halben Glühbirnen brennen oder das Becken nur halb voll Wasser gelassen wird) auszugleichen. Die finanzkräftige FUNDUS-Gruppe hat es nicht geschafft und auch die Millionen von 1.900 Investoren konnten den Ruin nicht abwenden &#8211; am Ende wollten die meisten von ihnen nichts mehr investieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rettung trotzdem möglich &#8211; nur nicht durch die Stadt.</strong></p>
<p>Das Hotel kann gerettet und erfolgreich weiter geführt werden aber dazu müssen MINDESTENS 40 Millionen Euro erst einmal investiert werden. Die Stadt hat das Geld nicht &#8211; sie hätte nicht einmal 4 Millionen Euro zur Verfügung. Es ist Utopie &#8211; fast schon Dummheit &#8211; der Stadt diese Karte zuzuschieben. Und es zeigt, wie irrational das Thema &#8220;Heiligendamm&#8221; behandelt wird. Es fehlt nur noch, dass ein Lokalpolitiker die Forderung aufschnappt und öffentlich formuliert, um sich daran zu profilieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Und der Bäcker?</strong></p>
<p>Der Bäcker meint, dass ein neuer Investor nicht schlechter sein muss. ZAM meint: Genau!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum vollständigen Artikel in der Ostsee-Zeitung:<br />
<a href="http://epaper.ostsee-zeitung.de/dob/2012-05-05/oz.html">http://epaper.ostsee-zeitung.de/dob/2012-05-05/oz.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<br /><div><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=0.0" /></div><div>Rating: 0.0/<strong>10</strong> (0 votes cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br /><div id="socialshareprivacy_566cd18d5004cc7cecb2313312676e76"></div>
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		<title>Kurioser Bad Doberaner B-Plan Nr. 1 soll überarbeitet werden. - Alles was verboten ist, ist doch im EKZ Am Walkmüller Holz zu finden.</title>
		<link>http://zeit-am-meer.de/kurioser-bad-doberaner-b-plan-nr-1-soll-uberarbeitet-werden/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 10:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dostal</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der erste Bebauungsplan, den die Stadt Bad Doberan nach der Wiedervereinigung aufstellte, ist hoffnungslos überholt: Er verbietet den Verkauf von Büchern, Zeitschriften, Schreibwaren, Bekleidung, Lederwaren, Kosmetik, Campingartikel, Tiernahrung, Tieren, Spielwaren und sogar Lebensmitteln. Besonders komisch: All das gibt es im EKZ am Walkmüller Holz trotzdem zu kaufen. Aldi und Edeka haben sich hier nieder gelassen, &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://zeit-am-meer.de/kurioser-bad-doberaner-b-plan-nr-1-soll-uberarbeitet-werden/">Weiterlesen &#187;</a></p><br /><div><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=0.0" /></div><div>Rating: 0.0/<strong>10</strong> (0 votes cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der erste Bebauungsplan, den die Stadt Bad Doberan nach der Wiedervereinigung aufstellte, ist hoffnungslos überholt: Er verbietet den Verkauf von Büchern, Zeitschriften, Schreibwaren, Bekleidung, Lederwaren, Kosmetik, Campingartikel, Tiernahrung, Tieren, Spielwaren und sogar Lebensmitteln. Besonders komisch: All das gibt es im EKZ am Walkmüller Holz trotzdem zu kaufen. Aldi und Edeka haben sich hier nieder gelassen, Henwi bietet schon allein die ersten sechs verbotenen Artikel im Sortiment, im &#8220;Ernstings Family&#8221; gibt es sogar nur Bekleidung und nebenan befindet sich eine Zoohandlung mit Tierverkauf. Wie das passieren konnte, ist unklar. Sicher ist, dass hier Überarbeitungsbedarf besteht und genau das will die Stadt jetzt in Angriff nehmen.</strong></p>
<p>Der Bebauungsplan diente gleich nach der Wende dazu, auf der einen Seite ein Einkaufszentrum am Stadtrand zu errichten, um die Kundschaft aus dem Umland anzulocken, andererseits sollte ein Konsens gefunden werden, damit dieses Einkaufszentrum den Händlern der Innenstadt nicht zur Konkurrenz wird.  Da die Auflagen von Anfang an nicht eingehalten wurden &#8211; sei es aus Unwissenheit oder, weil die Stadt bei den Genehmigungen nicht darauf pochte &#8211; stellt ein Wegfall dieser Auflagen für die Händler der Innenstadt auch kein Problem mehr dar. Die fünf zentrumsnahen Discounter &#8211; darunter ein Textil-Discount &#8211; haben die Händler bereits zu Anpassungen bewegt, sodass das EKZ am Stadtrand nicht mehr Konkurrenz wird.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>EKZ muss stärker werden.</strong></p>
<p>Stattdessen muss dieses EKZ am Stadtrand selbst am Markt besser positioniert werden &#8211; der Ostsee-Park in Sievershagen befindet sich in der Erweiterung und auf 4000 Quadratmetern sollen  neue Geschäfte entstehen. Schon jetzt zieht der Park Kunden aus Bad Doberan an, die das EKZ am Walkmüller Holz im wahrsten Sinne des Wortes &#8220;links liegen lassen&#8221;. Gleich nach der Wende hatte der Branchenriese &#8220;Kaufland&#8221; Interesse am Standort Bad Doberan bekundet &#8211; der Knotenpunkt zwischen Rostock und Wismar, Warnemünde und Kühlungsborn und dem Innenland und der Ostsee war geradezu optimal für ein großes Einkaufszentrum.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>&#8220;Aldoberan&#8221; statt Kaufland.</strong></p>
<p>In Bad Doberan setzte man aber auf etwas eigenes und erschuf mit dem &#8220;Aldoberan&#8221; eine kleine Einkaufswelt in den alten Hallen. Das Konzept scheiterte &#8211; zuerst an der ungünstigen Lage (die einzelnen Hallen liegen zu weit auseinander), dann auch am Konzept (keine Großhandelsrabatte möglich, daher zu teuer) und zuletzt an der Eröffnung des Ostsee-Parks in Sievershagen, der vielleicht mit einem &#8220;Kaufland&#8221; in Bad Doberan zu verhindern gewesen wäre (was zweifelsohne trotzdem &#8220;Aldoberan&#8221; ruiniert hätte aber dennoch wäre ein großes Zentrum in Bad Doberan geblieben &#8211; so kam nichts neues und blieb nichts altes.) Für die Innenstadt-Händler war das gar nicht so schlecht: Sie profitierten von den fehlenden Alternativen vor Ort &#8211; bis zur Eröffnung des Ostsee-Parks, der zwischenzeitlich schon einmal erweitert wurde. Trotzdem bleibt es ein Kreis: Mit dem Kaufland in Bad Doberan wäre der Ostsee-Park vielleicht nicht so eine Konkurrenz, vielleicht sogar gar nicht so groß ausgefallen &#8211; die Händler hätten also vielleicht (man kann nur spekulieren) mehr Nutzen als Schaden von einem Kaufland gehabt. Die Stiftung wurde schließlich zum Primus des Hanse-Center in Bentwisch und eröffnet demnächst eine weitere Filiale in der Rostocker Südstadt.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Doberaner Innenstadt-Handel ist ein Kapitel für sich.</strong></p>
<p>Auch hier beißt sich der Hund in den Schwanz: Was den Innenstadt-Händlern zuerst nützte, fiel ihnen bald wieder auf die Füße. Innenstädte sind gut zum Bummeln aber gerade Bad Doberan taugt nicht viel, wenn man mal eben mit dem Auto einkaufen fahren wollte. Die Diacounter-Riesen erkannten die schlechte Position der Innenstadt-Händler schnell und so kam es zuerst zum EKZ am Walkmüller Holz mit Aldi und Edeka als Führer und schließlich auch zur Ansiedlung eines Eurospar, aus dem später Netto (Stavenhagen) wurde, sowie eines Lidl, auf den Aldi mit einer Ansiedlung quasi gleich daneben antwortete, sowie der Ansiedlung eines Penny-Marktes. Diese nun machten den Händlern der Innenstadt das Leben nicht leichter &#8211; sie mussten sich abermals umstellen und müssen es nun durch die Ostseepark-Erweiterung erneut tun. Das Thema bleibt spannend &#8211; es gibt viel zu tun, um den Innenstadt-Handel zu etablieren und ich bleibe dran.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema gibt es z.B. unter:<br />
<a href="http://epaper.ostsee-zeitung.de/dob/2012-05-04/oz.html">http://epaper.ostsee-zeitung.de/dob/2012-05-04/oz.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Noch mehr Fördermittel für Heiligendamm? - Neue Vorwürfe gegen FUNDUS-Chef Jagdfeld.</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 08:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dostal</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Insolvenzverfahren für das Grand Hotel Heiligendamm ist eröffnet.  Zu den Förderern des nun insolventen Hotels gehörte auch das Land Mecklenburg-Vorpommern, das 51 Millionen Euro Fördermittel investierte und zuletzt mit einer Landesbürgschaft die Erweiterung der Kreditlinie des Hotels bei seiner Hausbank ermöglichte. Damals hatte das Hotel mit dem Ausstieg der Kempinski-Gruppe zu kämpfen. Nun könnten &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://zeit-am-meer.de/noch-mehr-fordermittel-fur-heiligendamm/">Weiterlesen &#187;</a></p><br /><div><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=0.0" /></div><div>Rating: 0.0/<strong>10</strong> (0 votes cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Insolvenzverfahren für das Grand Hotel Heiligendamm ist eröffnet.  Zu den Förderern des nun insolventen Hotels gehörte auch das Land Mecklenburg-Vorpommern, das 51 Millionen Euro Fördermittel investierte und zuletzt mit einer Landesbürgschaft die Erweiterung der Kreditlinie des Hotels bei seiner Hausbank ermöglichte. Damals hatte das Hotel mit dem Ausstieg der Kempinski-Gruppe zu kämpfen. Nun könnten wieder Steuergelder nach Heiligendamm fließen &#8211; für viele Steuerzahler unverständlich.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gute Gründe für Heiligendamm-Rettung.</strong></p>
<p>Jedoch gibt es gute Gründe, den Standort Heiligendamm weiterhin zu unterstützen. Neben dem Image, das Deutschland ältestes Seebad für das Land hat, ist die Rolle Heiligendamms als Nummer eins der Luxus-Hotels in Mecklenburg-Vorpommern nicht zu unterschätzen. Kein anderes Hotel im Land hat in so kurzer Zeit so viele und so hochrangige Auszeichnungen bekommen. Die endgültige Pleite des &#8220;G8-Hotels&#8221; wäre ein Schaden für Mecklenburg-Vorpommern, der unbezahlbar wäre.</p>
<p>Bezahlbar hingegen ist die Rettung des eigentlich gut laufenden aber eben nicht mehr solventen Hotels. Die Aussicht auf Fördermittel &#8211; die nach Angaben der Ostsee-Zeitung vom 04.05.2012 nur an den neuen Eigentümer und auch nur im Rahmen der gesetzlichen Vergabevorschriften fließen können &#8211; macht den Verkauf des Luxushotels einfacher, denn der neue Eigentümer muss definitiv in die Erweiterung investieren und auch wieder etwas für die Optik des den Witterungseinflüssen ausgesetzten Ensembles am Meer tun.</p>
<p>Für das Land bedeutet die Rettung des Grand Hotels auch die Rettung der bisher geflossenen Fördermittel. Zwar berührt die Insolvenz auch die Fördermittel aber klar ist, dass ohne diese eine Sanierung in diesem Umfang, dieser Art und Güte nicht möglich gewesen wäre.</p>
<p>FUNDUS-Chef Anno August Jagdfeld hat in acht Jahren die Hälfte dessen geschafft, wofür die Erbauer Heiligendamms fast ein Jahrhundert gebraucht haben. Möglich machten das 1900 Anleger, die 127 Millionen Euro in den geschlossenen FUNDUS-Fonds 34 investierten, sowie Fördermittel und Kredite, die den Betrag von 220 Millionen Euro auffüllten, den die Sanierung des Grand Hotels und die Neubauten (Severin-Palais, Wirtschaftsgebäude) insgesamt kosteten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Anleger gehen wohl leer aus.</strong></p>
<p>Für die 1900 Anleger sieht es schlecht aus &#8211; ihre Einlagen gelten mit der Insolvenz als verloren. Schuld suchen sie aber nicht bei FUNDUS-Chef Anno August Jagdfeld, sondern bei den Banken, denen sie schlechte oder falsche Beratung vorwerfen. Dreihundert Anleger haben angekündigt, ihre Banken zu verklagen.  Bei einem Kapitalschnitt zur Rettung des Hotels haben die Anleger 2001 auf 90% ihres Investments verzichtet. Teile dieses Verlustes lassen sich abschreiben und somit kompensieren. Insolvenzverwalter Jörg Zumbaum prüft derzeit, ob man von den Fondskäufern Geld nachfordern könne. Es geht dabei um Ausschüttungen, die in Form von Sonderkonditionen getätigt wurden, also Vergünstigungen bei der Übernachtung, Golf etc.. Hier wäre noch eine halbe Million Euro zu holen. Die Prüfung ist laut Sprecher Rolf Paarmann &#8220;ein ganz normaler Vorgang&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Neue Vorwürfe gegen FUNDUS-Chef Jagdfeld.</p>
<p></strong>Jagdfeld unterdessen sieht sich mit dem Vorwurf konfrontiert, in die eigenen Taschen gewirtschaftet und Heiligendamm absichtlich ruiniert zu haben. Hintergrund ist die Vergabe der Aufträge an Firmen der FUNDUS-Gruppe. So wurde die EntwicklungsCompagnie Heiligendamm (ECH) mit der Projektentwicklung beauftragt und die Innenausstattung durch die AMJ Design von Jagdfelds Ehefrau Anna Maria Jagdfeld realisiert. Auch Jagdfelds Söhne sind mit eigenen Firmen am Wiederaufbau Heiligendamms beteiligt &#8211; selbst die Steuerberatung macht ein Unternehmen der Jagdfeld-Gruppe. Dieses Prinzip war von Anfang an klar &#8211; alles aus einer Hand &#8211; und diente zur Minimierung des Risikos, das  z. B. bei der Insolvenz von externen Unternehmen existent wäre. Natürlich konnte die FUNDUS-Gruppe auf diese Weise Kosten minimieren und Gewinne einfahren, die üblicherweise von unten nach oben fließen und dort vermehrt werden. Einige Anleger sehen in diesem Prinzip eine Täuschung, werfen Jagdfeld vor, das Geld aus den Fonds zu ziehen und dann die Insolvenz in Kauf zu nehmen.<br />
Besonders wütende Anleger äußerten im SPIEGEL die Befürchtung, Jagdfeld würde das Grand Hotel aus der Insolvenz von allen Lasten befreit zurück kaufen und weiter machen. FUNDUS-Pressesprecher Dr. Christian Plöger weist diese These entschieden als &#8220;absurd&#8221; zurück. Plöger gegenüber der Ostsee-Zeitung &#8220;Das wird definitiv nicht geschehen&#8221;. Er weist darauf hin, dass die zur FUNDUS gehörende ECH in Heiligendamm Eigentumswohnungen verkaufen will und das Insolvenzverfahren &#8220;nicht gerade verkaufsfördernd ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Insolvenzantrag war alternativlos.</p>
<p></strong>Der wahre Hintergrund des Insolvenzantrages dürfte dann auch sein, dass Jagdfeld keinen Ausweg mehr hatte. Die Anleger stimmten zwar dem Kapitalschnitt zu, verweigerten aber die Einzahlung frischer Gelder. Jagdfeld bekam den zum Ausbau des Hotels und Positionierung am Markt nötigen Betrag nicht mehr zusammen, investierte deshalb aus eigener Tasche und durfte hoffen, mit dem regulär vorgesehenen Verkauf der Villen und einiger Grundstücke an Tochter- und Schwestergesellschaften, sowie nicht zur Gruppe gehörende Unternehmen und Privatleute Geld in die Kassen der ECH zu spülen, die wiederum die nötigen Arbeiten vornehmen und mit der Fondsgesellschaft erst später oder in Raten abrechnen könnte. Die Arbeiten wären dann umgesetzt, das Hotel hätte sich erholen und wieder Gewinne erzielen können, die dann zur Begleichung der ECH-Rechnungen genutzt werden könnten &#8211; rein theoretisch und meine persönliche These.<br />
Dadurch aber, dass Ex-Bürgermeister Hartmut Polzin das Negativattest 2011 nicht ausstellte und einige Stadtvertreter dieses Versäumnis zu Gunsten ihrer eigenen Fehde gegen Jagdfeld ausnutzten und die Ausstellung um fast ein Jahr verzögerten, konnten die Käufe nicht abgeschlossen werden, die ECH bekam ihr Geld für die Verkäufe nicht und konnte dem Hotel nicht unterstützend beistehen. Unmittelbar nach der letzten Sitzung der Stadtvertreter, die das Negativattest weiter verzögerte (das war Ende Februar 2012) reichte Jagdfeld den Insolvenzantrag ein. Für ihn waren zu diesem Zeitpunkt alle Türen zu gefallen &#8211; er konnte keinen Ausweg mehr sehen und 40 Millionen selbst aufzubringen, kann keiner von ihm verlangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verhandlungen mit Interessenten laufen weiter.<br />
</strong><br />
Unterdessen gehen die Verhandlungen mit den zehn Interessenten aus dem In- und Ausland weiter. Hieß es bisher noch, dass vor der Saison ein neuer Betreiber vorgestellt werden könne, spricht Zumbaum nun von &#8220;Monaten&#8221;, die es dauern wird, bis es zum Abschluss kommt. Unsicherheitsfaktor bei den Verhandlungen ist das Verhalten einiger Gläubiger, die ihre Forderungen dinglich abgesichert haben. Die Interessenten befürchten, dass es zu Zwangsversteigerungen einzelner Gebäude und Grundstücke auf dem Hotelgelände kommt, an denen sie sich beteiligen müssten, um das Hotel als Ganzes zu erhalten. Versteigerungen sind ein unkalkulierbarer Mehrbedarf, der die Verhandlungen belastet. Unterdessen ist das Insolvenzverfahren aber angelaufen, sodass diese Unsicherheit bald aus dem Weg geräumt werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen z. B. in der OSTSEE-ZEITUNG:</p>
<p><a href="http://epaper.ostsee-zeitung.de/dob/2012-04-23/oz.html">http://epaper.ostsee-zeitung.de/dob/2012-04-23/oz.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<br /><div><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=0.0" /></div><div>Rating: 0.0/<strong>10</strong> (0 votes cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br /><div id="socialshareprivacy_17b23f531e5fb190a1ca12c7d50df9f6"></div>
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		<title>Grand Hotel: Insolvenzverfahren ist eröffnet. - Hotelbetrieb läuft weiter - Gespräche mit 10 Interessenten werden geführt.</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 16:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dostal</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie Rolf Paarmann, Sprecher des Insolvenzverwalters Jörg Zumbaum mitteilt, wurde dem Insolvenzantrag des Grand Hotel Heiligendamm statt gegeben. Das Insolvenzverfahren ist damit eröffnet und die Gläubiger können ihre Forderungen anmelden. Mit den Banken hat der Insolvenzverwalter bereits gesprochen und es gab positive Signale, wie Stundungen oder Verzichtsbekundungen. Einige der Gläubiger haben sich dinglich abgesichert, z. &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://zeit-am-meer.de/grand-hotel-insolvenzverfahren-ist-eroffnet/">Weiterlesen &#187;</a></p><br /><div><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=0.0" /></div><div>Rating: 0.0/<strong>10</strong> (0 votes cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Rolf Paarmann, Sprecher des Insolvenzverwalters Jörg Zumbaum mitteilt, wurde dem Insolvenzantrag des Grand Hotel Heiligendamm statt gegeben. Das Insolvenzverfahren ist damit eröffnet und die Gläubiger können ihre Forderungen anmelden. Mit den Banken hat der Insolvenzverwalter bereits gesprochen und es gab positive Signale, wie Stundungen oder Verzichtsbekundungen. Einige der Gläubiger haben sich dinglich abgesichert, z. B. durch Eintragungen ins Grundbuch. Im Insolvenzverfahren wird sich zeigen, ob Zwangsversteigerungen von Objekten nötig sind.</p>
<p>Das Verfahren kann bis zu einem Jahr dauern, die Geschäfte laufen weiter, Anno August Jagdfeld bleibt Geschäftsführer, hat allerdings kaum Handlungsmöglichkeiten. Die Mitarbeiter bekommen wieder ihr reguläres Gehalt direkt vom Grand Hotel (das Insolvenzgeld ist am 30.04.2012 abgelaufen) und es sind 25 neue Stellen noch vor der Saison zu besetzen. Auch die Verhandlungen mit den etwa zehn potenziellen Investoren laufen parallel weiter. Durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens erlangen diese Klarheit, ob das Hotelgelände komplett zusammen hängend bleibt oder ob Teile nicht mit übernommen werden können. Auf diesem Wege dürfte es schneller zu einer Entscheidung kommen, wer das Grand Hotel übernimmt.</p>
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		<title>Gute Nachrichten für Heiligendammer Grand Hotel &#8211; Mitarbeiter. - Zwar kann noch kein neuer Eigentümer vorgestellt werden aber die Insolvenz geht ihren geregelten Weg.</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 08:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dostal</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Gute Nachrichten in Heiligendamm: Ab Mai werden wieder Gehälter gezahlt, sodass nach Ablauf des Insolvenzgeldes keiner der Mitarbeiter leer ausgeht. Neue Jobs werden geschaffen und ab 2. Mai könnte die reguläre Insolvenz beginnen. Einen Investor konnte der Insolvenzverwalter noch nicht vorstellen: Es gibt da ein Hindernis, das Bieter nachdenklich macht.</p> <p>Wie die Ostsee-Zeitung am 28.04.2012 &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://zeit-am-meer.de/gute-nachrichten-fur-heiligendammer-grand-hotel-mitarbeiter/">Weiterlesen &#187;</a></p><br /><div><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=10.0" /></div><div>Rating: 10.0/<strong>10</strong> (1 vote cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Nachrichten in Heiligendamm: Ab Mai werden wieder Gehälter gezahlt, sodass nach Ablauf des Insolvenzgeldes keiner der Mitarbeiter leer ausgeht. Neue Jobs werden geschaffen und ab 2. Mai könnte die reguläre Insolvenz beginnen. Einen Investor konnte der Insolvenzverwalter noch nicht vorstellen: Es gibt da ein Hindernis, das Bieter nachdenklich macht.</p>
<p>Wie die Ostsee-Zeitung am 28.04.2012 berichtet, fand am Vortag eine große Mitarbeiterversammlung im insolventen Grand Hotel statt. Kurz vor dem Auslaufen des Insolvenzgeldes wollten fast alle der 300 Mitarbeiter wissen, wie es weiter geht. Insolvenzverwalter Jörg Zumbaum hatte keine schlechten Nachrichten: Der Betrieb geht weiter, das Hotel zahlt wieder seine Gehälter und in den nächsten Tagen entscheidet sich, ob dem Insolvenzantrag stattgegeben wird. Dies gilt als recht sicher, da das Hotel eine sehr werthaltige Masse schon allein durch die hochwertigen Gebäude hat.</p>
<p>Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens könnten die Gläubiger dann ihre Forderungen anmelden. Hier zeichnet sich ein Hindernis ab, das die zehn Interessenten für das Hotel im Moment noch etwas abschreckt: Einige Gläubiger haben sich ihre Einlage dinglich absichern lassen, z. B. über die Grundschuld. Prominentestes Beispiel ist das Land Mecklenburg-Vorpommern selbst, das seine Bürgschaft durch einen Grundbucheintrag für die Orangerie absichern ließ. Rein rechtlich könnten diese Gläubiger die Zwangsversteigerung der Grundstücke verlangen, was zu der unsicheren Option führt, dass einzelne Gebäude auf dem Gelände entweder aus dem Hotel heraus fallen und einen anderen Eigentümer und möglicherweise eine andere &#8211; dem Hotelbetrieb schlimmstenfalls entgegen stehende &#8211; Nutzung erfahren oder vom neuen Investor ersteigert werden müssten, um im Hotelgelände verbleiben zu können. Dieses unkalkulierbare Risiko macht die Verhandlungen etwas schwerer.</p>
<p>Während sich für die Mitarbeiter des Hotels durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens nichts ändert, würde Geschäftsführer Anno August Jagdfeld große Teile der Macht über das Hotel verlieren, weil er einer Gesellschaft vorstehen würde, die es nicht mehr gäbe. Dennoch kann Jagdfeld weiter in Heiligendamm die Fortsetzung seines Projekts bestimmen, denn als FUNDUS-Chef bleibt er auch Herr über die EntwicklungsCompagnie Heiligendamm und deren umfangreiches Engagement.</p>
<p>Unterdessen neigt sich die äußerliche Fertigstellung der Villa &#8220;Perle &#8211; Großfürstin Marie&#8221; ihrem Ende zu: Die Gerüste für den weißen Farbanstrich stehen bereits und in wenigen Wochen soll die größte der Perlen wieder in historischem Antlitz erstrahlen. Bis zum Spätherbst soll der hochwertige Innenausbau noch andauern, während dessen auch die restlichen der sechs Wohnungen verkauft werden dürften. Gleich danach geht es mit Villa &#8220;Greif&#8221; links daneben weiter &#8211; die Planungen sind abgeschlossen und die Genehmigungen erteilt. Auch Villa &#8220;Möwe&#8221; &#8211; hier wird wie bei der &#8220;Perle&#8221; ein vollständiger Rückbau nötig &#8211; wird noch in diesem Jahr in Angriff genommen. Hier investiert ein Dritter in Zusammenarbeit mit der ECH und der hätte schon längst die Anträge durch, wenn die Stadt das Negativattest 2011 ausgestellt hätte. Durch das Versäumnis und die Diskussionen haben Polzin und einige Stadtvertreter den Sanierungs-Fortschritt um fast ein Jahr verzögert. Und vielleicht sogar das Grand Hotel ruiniert &#8211; was den Kreis dieses Artikels schließt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Artikel in der Ostsee-Zeitung:<br />
<a href="http://epaper.ostsee-zeitung.de/dob/2012-04-28/oz.html">http://epaper.ostsee-zeitung.de/dob/2012-04-28/oz.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bürgermeister löst Wahlversprechen ein: Bahn soll Doberaner Bahnhof aufräumen.</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 07:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dostal</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das erste, was man sieht, wenn man in Bad Doberan hinein fährt&#8230; eine Villenstraße von Westen, eine Villenallee von Norden&#8230; eine Plattenbausiedlung von Nordosten, ein Gewerbegebiet von Südosten&#8230; und von Süden her der leere Bahnhof mit dem unaufgeräumten Umfeld, den verschmierten und bröckelnden Nebengebäuden und gleich darauf die Moorbad-Ruine. Die Schönheit der Münsterstadt beginnt erst &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://zeit-am-meer.de/burgermeister-lost-wahlversprechen-ein-bahn-soll-doberaner-bahnhof-aufraumen/">Weiterlesen &#187;</a></p><br /><div><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=10.0" /></div><div>Rating: 10.0/<strong>10</strong> (1 vote cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das erste, was man sieht, wenn man in Bad Doberan hinein fährt&#8230; eine Villenstraße von Westen, eine Villenallee von Norden&#8230; eine Plattenbausiedlung von Nordosten, ein Gewerbegebiet von Südosten&#8230; und von Süden her der leere Bahnhof mit dem unaufgeräumten Umfeld, den verschmierten und bröckelnden Nebengebäuden und gleich darauf die Moorbad-Ruine. Die Schönheit der Münsterstadt beginnt erst ein paar Meter weiter mit dem Befahren des Alexandrinenplatzes. Ein Missstand, auf den ich schon vor Jahren in ZAM aufmerksam machte.</p>
<p>Der damalige Bürgermeister-Kandidat Thorsten Semrau stieß wohl auf diesen Text und in einem Telefonat nannte er den Missstand als Beispiel, sprach ihn dann in Fragestunden und Diskussionsrunden noch einmal an. Seit März ist Thosten Semrau Bürgermeister Bad Doberans und wie wir heute in der Ostsee-Zeitung lesen, löst er sein Wahlversprechen ein und fordert die Bahn auf, auf ihrem Gelände für Ordnung zu sorgen.</p>
<p>Dabei kommt auch gleich ans Licht, dass der im Dezember 2011 als &#8220;100prozentig sichere&#8221; Interessent die &#8220;unterschriftsreifen Verträge&#8221; scheinbar nicht unterschrieben hat: Das Gelände samt Bauten gehört nach wie vor der Deutschen Bahn, die übrigens keinen Bedarf sieht, dort etwas baulich zu verändern oder gar den Bahnhof wieder seinem Zweck zuzuführen. Das zugige Vordach mit den Holzbänken und den beschmierten Automaten muss reichen &#8211; Persönlicher Service am Fahrgast ist zu teuer für einen kleinen Bahnhof.</p>
<p>Zugleich ist es schwer, Bahnhöfe zu verkaufen. Ist der Bad Doberaner auch noch durchweg denkmalgeschützt, fehlt es ihm zusätzlich an Stellflächen, was seine Nutzbarkeit einschränkt. Es gibt für Bahnhofsareale eine Menge alter Auflagen, die bereinigt oder gelockert werden müssten. Das Beispiel Althof zeigt, dass es möglich ist &#8211; hier wohnen Liebhaber im ehemaligen Bahnhofsgebäude. Denkbar ist das auch für Bad Doberan, wenn genügend Parkplätze gestellt werden können und wenn man den Komplex in seiner Gesamtheit verkauft und einen Käufer findet, der auch mit dem Stellwerk noch etwas anfangen kann.</p>
<p>Nicht alles was leer ist, ist auch ohne Funktion: Wer das Stellwerk bewohnen will, muss laut Inserat in einem Immobilienportal die Schaltkästen drin lassen. Logischerweise muss er dann auch Bahnmitarbeiter in seine Wohnung lassen. Ungeklärt sind oft auch die Abwasser-Verhältnisse. An der Strecke Rostock-Berlin steht ein Bahnhof zum Verkauf, auf dessen Grundstück sich eine Klärgrube befindet, in die alle umliegenden Häuser einleiten. Diese Belastung schreckt dort Interessenten ab. In Rostock (Strecke nach Stralsund) setzt man hingegen auf positive Signale und zeigt sich bereit, B-Pläne an den Bedarf des Investors anzupassen, also auch Wohnen im Bahnhof zuzulassen. Diese Signale aber muss die Gemeinde setzen und da empfiehlt es sich, mit der Bahn zusammen zu arbeiten.</p>
<p>Vollständiger Artikel in der Ostsee-Zeitung vom 23.04.2012:<br />
<a href="http://epaper.ostsee-zeitung.de/dob/2012-04-23/oz.html">http://epaper.ostsee-zeitung.de/dob/2012-04-23/oz.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<br /><div><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=10.0" /></div><div>Rating: 10.0/<strong>10</strong> (1 vote cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://zeit-am-meer.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br /><div id="socialshareprivacy_887623925a90234c567a1ded5c745e86"></div>
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