Editorial

Juli 2016: Neues aus Heiligendamm

Martin DostalLiebe Leser!Über ein halbes Jahr ist seit dem letzten Editorial vergangen und darin war angekündigt, dass ZAM sich verändern soll. Stillstand ist zwar auch Veränderung, aber nicht das, was ich gewollt habe. Die Gründe sind vielfältig: Lange Krankheit hielt mich davon ab, die Seiten zu überarbeiten und nach der Genesung musste so vieles nachgeholt werden, das liegen geblieben war. Bisher konnte ich wenigstens den Laptop mit in den Garten nehmen, um dort in Pausen zu arbeiten. Seit August letzten Jahres haben wir dort keinen Strom und ohne hält das Akku einfach nicht lang genug. Wenigstens ist hier eine Lösung in Sicht und genesen bin ich auch wieder. Dennoch: Der Journalismus vereinnahmt mich angesichts sich immer weiter ziehender Kreise von skandalösen Entwicklungen und immer neuer Kontakte sehr. Die Gästeführungen sind zum festen Ablauf geworden, im Juni buchte mich überraschend ein Bildungswerk für einen Vortrag mit anschließender Spezialführung und auch das Engagement in Sachen touristische Entwicklung kostet Zeit. Allen voran natürlich die kleine Familie, die bei alledem nicht zu kurz kommen darf. 2016 wird also auch nicht das Jahr, an dem ZAM neu entsteht. 2016 ist aber auch nicht das Jahr, in dem Heiligendamm fertig ist oder in dem das Moorbad…
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Dezember 2015: Danke…

Martin DostalLiebe Leser!Das Editorial ist eine kleine Tradition auf ZAM geworden. Wohl auch die einzige, wenn ich mal zurück blicke und nur Editorials, aber keine Beiträge sehe. Das erste Jahr als Vater verfloss so schnell und doch war es voll – voller denn je. Darum ist ZAM leerer denn je. Aber das soll sich ja ändern. Dazu mehr im Januar. Oder doch lieber erst im Februar?Im letzten Editorial des Jahres  möchte ich Ihnen nichts über Umbaupläne, Führungserlebnisse oder Artikelserien schreiben. Ich widme das Editorial meiner kleinen Familie. Indem ich jetzt hier sitze und schreibe, habe ich drei schöne Stunden mit meinem Sohn im Garten verlebt. Ich habe gestrichen und er sich vergnügt. So ein Garten ist ja eingezäunt und nach einem Jahr als Eltern auch recht kindersicher geworden. Irgendwann wurde er dann müde und weinte. Wir haben noch eine Tüte Gummibärchen gefunden und schon war für ihn die Welt wieder in Ordnung und für mich so auf Augenhöhe kniend und ihm in die Kinderaugen sehend gar nicht ürlich gibt es auch eine Mama, aber die war nicht dabei. Sie verkauft in Bad Doberan am Rossmann die Straßenzeitung „StrohHalm“ und verdient so etwas zu ihrer kleinen Mindestrente dazu. Manche Monate ist…
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Oktober/November 2015: Je suis… schon wieder.

Martin DostalLiebe Leser!Instandsetzungsarbeiten in Heiligendamm, B12 in Bad Doberan, Waterkant-Suiten in Börgerende… das sind alles Themen, die mich dieser Tage beschäftigen und die angesichts der aktuellen Geschehnisse in der Welt so sehr klein erscheinen. Viele haben sich entschlossen, einfach mal inne zu halten und zu schweigen, andere wollen sagen „Jetzt erst recht“ und machen weiter, wie bisher. Ich versuche mich in beiden: Weitermachen in der Recherche und auch in der Dokumentation, weiter schreiben und mit dem Finger auf Dinge zeigen, die nicht funktionieren, aber hier innehalten und diesem Sinne…Ihr  PS: An dieser Stelle ein Hinweis zu einer Änderung im Hintergrund. Bisher konnte ich nur sehen, wie viele Bewertungen abgegeben wurden und wie viele davon auf welche Anzahl der Sterne entfielen. Seit einigen Tagen ist es möglich, auch die ungefähre Herkunft der Personen zu erkennen, die Bewertungen abgegeben haben. Das lässt sich nicht verhindern und ist für die Zukunft auch interessant. Ich möchte Sie aber darüber informiert haben, damit Sie die Möglichkeit haben, darauf zu reagieren. 
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September 2015: Senf zum Tag der Deutschen Einheit.

Martin DostalLiebe Leser!Eigentlich ist es ja schon Oktober, aber diesmal war es Absicht, das September-Editorial erst im Oktober zu schreiben. Als Chronist blicke ich ja tätigkeitsbedingt oft zurück, was angesichts dessen, dass ich keine Glaskugel besitze, auch sinnvoller ist. Was wiederum nicht heißen soll, dass man nicht vorausschauend denken und handeln können sollte. Heute ist der 3. Oktober und natürlich habe ich zum Tag der Deutschen Einheit auch meinen Senf dazu zu geben. Gerade in den letzten Wochen war Ost und West ein großes Thema bei den Führungen durch Heiligendamm. Es waren bedingt durch die Urlaubszeit viele Menschen aus den alten Bundesländer hier. Faszinierend ist, wie unterschiedlich die Menschen aus „Ost und West“ auf den Ort und auf seine Entwicklung (oder auch Nichtentwicklung) reagieren. In den Wochen davor hatte ich fast nur Gäste aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, einige aus Brandenburg und auch aus unserem Bundesland. Während letztere Hintergrundinformationen kennen und die Sache beurteilen können, bildeten sich erstere Meinungen auf ganz interessante Weise: „Die kriegen alles in den Arsch gesteckt und lassen das dann verfallen – eine Schande ist das!“ Mit „die“ ist witziger Weise das Grand Hotel gemeint, dem gar nichts Unsaniertes gehört. Allerdings weiß ich von dort, dass…
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August 2015: Das Doberan-Marketing-Projekt der Jade-Hochschule Wilhelmshaven

Martin DostalLiebe Leser!Der August ist fast schon wieder rum und es wird Zeit für ein neues Editorial. Wie Sie sehen, macht ZAM eine Sommerpause – in Zukunft werden es eher Winterpausen sein. Jedoch war ich nicht untätig und eigentlich ist gerade das mit ein Grund für die Sommerpause. Wie schon im vorletzten Editorial möchte ich Sie auch hier auf eine abgeschlossene Artikelserie im „Stadtanzeiger am Samstag“ aufmerksam machen. Beim letzten Mal ging es ja um Ferienwohnungen und das Versagen des Staates, diesmal ging es um das Marketing-Projekt der Jade-Hochschule Wilhelmshaven. Die Idee dazu entstand in einer kleinen Dreierrunde, zu der auch ich gehörte und sie entwickelte sich über viele Monate hinweg, bis endlich im März die Studenten zum ersten Mal Doberaner Boden betraten. Vor diesem Hintergrund ist es mir natürlich ein Anliegen, nicht einfach nur des Schreibens wegen zu schreiben, sondern auch meinen Mitmenschen dieses umfangreiche und professionelle Werk der Studenten verständlich und doch kurz zu erklären. Das reichte für eine ganze Serie und die finden Sie hier: Das Doberan-Marketing-Projekt der Jade-Hochschule Wilhelmshaven Studenten der Jade-Hochschule nehmen Bad Doberans Tourismus ins Visier. (Ankündigung) Das Marketing-Projekt der Jade-Hochschule Wilhelmshaven (Einleitung) Bad Doberans Stärken und Schwächen: Die Chancen stehen gut: Die Ideen…
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Juli 2015: Heiligendamm, der MDR und mein Anrufbeantworter.

Martin DostalLiebe Leser!Vielleicht haben Sie sie gesehen, die Dokumentation „Wem gehört der Osten?“ beim Mitteldeutschen Rundfunk. Teil 3 befasste sich unter anderem mit dem ehemaligen Sanatorium für Werktätige in hatte mit Spannung auf die Ausstrahlung gewartet, denn ein Mitarbeiter hatte sich auch bei mir gemeldet. Zuerst war eine Nachricht auf der Sprachbox, ob ich spontan zu einem Interview nach Heiligendamm kommen könne, aber da war ich gerade 80 km von dort entfernt. Beim zweiten Mal erfolgte dann ein langes und interessantes Telefonat in mir wurden wohl schon Professor Skerl, Bürgermeister Thorsten Semrau, ECH-Chef Heiner Zimmermann, wohl auch Julius Jagdfeld und natürlich sein Vater Anno August Jagdfeld und auch Vertreter des Grand Hotels befragt. Nun wollte man auch Leute befragen, die allgemein als „Kritiker“ oder auch „Gegner“ bezeichnet werden. Von Guido Lex hatte man viel gehört und war sich nun gar nicht mehr so sicher, ob er der Richtige sei. Aber auch ich empfahl Lex, denn er ist meiner Meinung nach der Lauteste von denen, die man hören wollte. Nebenbei erinnerte ich mich an einen früheren Beitrag, wo Lex sich verhaspelte und dass man ihn nicht wirklich verstand, wie es auch bei den Stadtvertreter-Sitzungen oft der Fall ist. Trotzdem: Wer, wenn…
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Juni 2015: Ferienwohnungen und das Versagen des Staates.

Martin DostalLiebe Leser!Es ist Urlaubszeit und während viele Gäste diese in den vielen hiesigen Ferienwohnungen genießen, zerbreche ich mir darüber den Kopf. Nicht über den Genuss der Gäste, sondern über die Ferienwohnungen selbst. Viele von ihnen sind illegal, weil sie sich in allgemeinen Wohngebieten befinden. Das ist nicht erst seit gestern so und auch nicht erst seit 2007, sondern schon seit wurden die allermeisten von ihnen danach genehmigt und wurden selbst 2014 munter ganze Ferienwohnungs-Komplexe genehmigt, wo nur Beherbergungsgewerbe zulässig ist. Auf der anderen Seite wird dem kleinen Mann in Massen untersagt, was man einigen großen Investoren ermöglicht. Da stimmt doch was nicht!Ich muss Ihnen ja nicht alle vier Wochen schreiben, warum es auf ZAM scheinbar (zumindest sichtbar) nicht weiter geht - zumal der Grund alle vier Wochen der gleiche gewesen wäre: Ferienwohnungs-Verbot und das Versagen des Mai und Juni war ich also neben der ständigen Dokumentation des Heiligendamm-Trauerspiels damit beschäftigt, dieses Thema aufzuarbeiten. Das Ergebnis ist eine Artikelserie, deren letzter Artikel Ende Juni im Bad Doberaner "Stadtanzeiger am Samstag" erschien und schon wieder Stoff für weitere Berichte nach sich zieht. Leider bin ich hier vor Ort der einzige, der über dieses Thema schreibt und natürlich frage nicht nur ich mich,…
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Mai 2015: Heiligendamm hält auf.

Martin DostalLiebe Leser!Seit dem letzten Editorial sind fast drei Monate vergangen und entgegen früherer Versprechen habe ich die Editorials in diesem Zeitraum nicht monatlich weiter gefü muss Ihnen ja nicht alle vier Wochen schreiben, warum es auf ZAM scheinbar (zumindest sichtbar) nicht weiter geht - zumal der Grund alle vier Wochen der gleiche gewesen wäre: Heiligendamm hält auf!Nicht nur die Stadt ist überladen mit dem Thema "Heiligendamm" und kommt zu Lasten vieler wichtiger Themen wegen Uneinigkeit und Streit zu Heiligendamm nicht voran. Auch ich, der das Ganze akribisch sammelt, dokumentiert, aber auch hinterfragt, werde von diesem Thema wieder einmal voll vereinnahmt und somit von anderen Dingen abgehalten. Zum Beispiel von , für das ich wohl erst nach dem Sommer richtig Zeit ünglich wollte ich auf ZAM einen Artikel über die Mediation und die Reaktionen darauf schreiben. Zunächst nahm ich an, dass diese nach 18 Jahren Diskussion nicht mehr so quantitativ und emotional ausfallen, wie bis 2009, aber schon vor Bekanntgabe des Mediationsergebnisses wurde ich eines Besseren belehrt. Zehn Jahre Stillstand hat es schon gegeben und wenn ich mir die jetzige politische Entwicklung so ansehe und sie mit der bisherigen vergleiche, dann fällt es mir nicht schwer zu glauben, dass auch noch…
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Februar 2015: Warum sagst du nichts dazu?

Martin DostalLiebe Leser!"Geht es Ihnen gut? Ist was mit dem Baby?" Diese Frage erreichte mich kürzlich von einem treuen ZAM-Leser. Zu Heiligendamm gäbe es doch was zu Ich glaube, da bin ich Ihnen eine kurze Erklärung ist dann auch ganz simpel: Ich war krank. Passiert nicht oft, aber wenn, dann richtig. Wie es in einer Familie so ist, steckt der eine den anderen an und am Ende landete das Ganze dann wieder bei mir. Nun geht es wieder und Arbeit am PC tut nicht mehr weh. Darum schreibe ich dieses verspätete Editorial und einen Artikel "Neues aus Heiligendamm".Aber: Warum sagst du nichts dazu? Natürlich kenne ich die durchgesickerten Details zur Mediation zu Heiligendamm und weiß, dass man von mir etwas dazu zu lesen erwartet - eine Analyse oder so etwas. Tatsächlich ist es aber so, dass es nur ein Vorpapier gibt und über die Ausformulierung noch verhandelt wird. Zwar sind sich die beiden Parteien in der Sache einig, aber an den Details wird noch gefeilt. Einige Punkte könnten sogar noch wegfallen. Es wäre zu früh, auf Grund eines Vorpapiers Schlüsse zu ziehen und schlimmstenfalls damit schon im Vorfeld Unruhe zu stiften. Schließlich kostet das Ganze richtig viel Geld und zwar…
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Januar 2015: JE SUIS CHARLIE oder „Papa, was ist Pressefreiheit?“

Martin DostalLiebe Leser!das junge Jahr ist zwar schon zwei Wochen alt, aber ich denke, für einen guten Wunsch ist es sicher noch nicht zu spä hilfreiche Formulierung fand ich im Knigge, als ich mich fragte, ob ich Ihnen überhaupt noch ein frohes neues Jahr wünschen darf. Mein Wunsch kommt vom Herzen und ich denke, was von Herzen kommt, das braucht kein ;Ich möchte diesem Editorial ein Thema widmen, das nicht direkt mit ZAM zu tun hat. Sie ahnen es schon wegen der Überschrift. An "Wir sind Charlie" kommt in diesen Tagen niemand vorbei und schon gar nicht, wenn er viele Medien liest und auch selbst etwas schreibt. Mich hat der Anschlag betroffen gemacht, obwohl ich eigentlich gar nicht betroffen bin, mich nie zu Religionen geäußert habe und auch in der Bewertung der Politik stets einen neutralen Standpunkt suche. Mein Beileid gilt den Angehörigen der bin ich dann aber doch betroffen, denn der Terroranschlag ging gegen eine Zeitung und gegen Meinungsfreiheit und Pressefreiheit. Ich komme aus einem Teil des Landes, in dem beides noch in meinen bewussten Kindertagen nicht existierte und erst durch die Generation meiner Eltern erkämpft ganze Welt schaut nach Paris - zu Recht, denn das, was "Je suis…
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Dezember 2014: Kein Rückblick.

Martin DostalLiebe Leser!Eigentlich wollte ich Ihnen heute einen persönlichen Jahresrückblick prä hatte ich 2012 schon einmal gemacht, 2013 nicht und diesmal war es zeitlich nicht zu schaffen. So ein Jahresrückblick nur für Bad Doberan-Heiligendamm passt aber auch nicht in das neue Konzept von ZAM, sodass ich mich letztlich dagegen entschieden habe, das wird auf ausführliche Jahreschroniken geben, die thematisch so sortiert sind, dass man sie gut als Jahresrückblick nutzen kann. Hier bin ich seit Wochen sehr aktiv dabei, die Jahreschronik für 2014 zu erstellen und alle bisherigen noch einmal neu und besser zu gliedern, bevor alles neu online lesen gibt es auf ZAM trotzdem genug, denn ich habe im Dezember drei neue und eben nicht kurze Artikel erstellt. Als erstes habe ich meine lange versprochenen Führungserlebnisse aus meiner ersten Saison als Gästeführer für Heiligendamm veröffentlicht. Das ist ein ganz persönlicher Bericht, wie langjährige Leser ihn von mir zweite Artikel ist genauso persönlich und handelt vom Ausverkauf in Heiligendamm. Die Überschrift klingt zunächst etwas reißerisch, aber beim Lesen werden Sie feststellen, dass tatsächlich ein Ausverkauf in der Weißen Stadt am Meer stattfindet. Entstanden ist der Artikel, weil ich in Unterhaltungen und Schriftwechsel als "Heiligendamm-Kenner" um diese Problematik nicht herum kam. Darum habe…
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November 2014: Wo ist das Erste Seebad?

Martin DostalLiebe Leser!So ganz klappt das ja noch nicht mit den monatlichen Editorials. Genau genommen soll ein Editorial ja auch eine regelmäßig erscheinende Ausgabe einleiten und diese Regelmäßigkeit gibt es auf ZAM erst im kommenden Jahr. Ich möchte aber für den November nachträglich ein paar Zeilen schreiben, quasi ein Baustellentagebucheintrag machen:In den letzten Wochen steckte ich in den Planungen für unseren ersten Familienurlaub. Bei uns sind das ja immer Bildungsurlaube, denn wir schauen uns andere Kurorte, im Moment vornehmlich Seebäder an. Diesmal soll es nicht Ostholstein sein, sondern Ostfriesland, genauer gesagt Norderney. Wie immer wird es ein Kurzurlaub unter einer Woche sein und wie immer eine Ferienwohnung, denn mehr geht nicht mit unseren kleinen Renten. Diesmal jedoch sieht man vieles mit anderen Augen, schaut nach zwei Räumen, wo sonst einer reichte, achtet auf Treppen und Küchenausstattung und hat immer das Baby im Hinterkopf. Auch im Hinterkopf habe ich den Unterschied zwischen einer Ferienwohnung und einem kleinen Betrieb des Beherbergungsgewerbes und schaue sehr genau hin, was es denn mit den "Apartments" und der "Frühstückspension" auf sich hat. Ich hatte ja gerade im Stadtanzeiger am Samstag darüber der Suche nach einer Unterkunft fand ich immer wieder die Aussage, Norderney sei das erste…
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Juli 2014: Hallo erst mal!

Martin Dostal Liebe Leser! Acht Tage ist der August alt und es fehlt wieder mal das Editorial für Juli. Wenig los ist auf ZAM immer noch, wenngleich die Besucherzahlen hoch sind, was mit dem regen Interesse an verschiedenen Projekten in der Stadt zu tun hat, über die ich schon mal schrieb. Tja, was war los im Juli? Zuerst möchte ich die meist gestellten Fragen beantworten: Frau und Kind geht es gut, der Kleine schläft schon von 20 bis etwa 5-6 Uhr durch, hat ein ruhiges Gemüt und schreit nur, wenn er wirklich einen Grund hat. Es ist trotzdem eine Umstellung und alles ist neu, aber ich habe inzwischen gelernt, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Wenn Sie die Entwicklung um den Artikel "Zweierlei Maß" und seine Folgen verfolgt haben, werden Sie sicherlich feststellen, dass ich eine Berichtigung hinzugefügt habe. In einem Vergleich haben sich die Anwälte vor dem Landgericht Hamburg darauf geeinigt, dass ich eine Berichtigung veröffentliche und natürlich die strittigen Punkte nicht noch einmal wiederhole. Weil ich über das Wochenende gar keine Zeit für das Verfassen einer Berichtigung gehabt hätte, erledigte das freundlicherweise der Anwalt der Gegenseite. Dass er selbst die strittigen Aussagen wiederholt, erscheint sonderbar. Mehr über den Vergleich und…
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Juni 2014: Wo bleibt er denn?

Martin DostalLiebe Leser!Der Juni ist fast zu Ende und ich habe noch immer kein Editorial für diesen Monat geschrieben!Überhaupt ist wenig los auf ZAM. Besucher kommen viele, Artikel gibt es eher ich schon  im Knast?Nein: Ich sitze vor dem PC, im Arm oft meinen abwechselnd trinkenden oder schlafenden Sohn und "belese mich", also recherchiere. Oder ich schreibe - das geht auch mit einer Hand ganz gut. An Themen mangelt es nicht, an Zeit umso 30. Mai kam unser erstes Kind zur Welt und weil ich ja gern komplizierte Themen angehe, war auch dieses Thema nicht unkompliziert. Die Überschrift "Wo bleibt er denn?" fasst ganz gut unsere letzten Wochen ist groß, schwer und - das ist die Hauptsache - gesund. Und er hält uns beide auf Trab, krempelt unser ganzes Leben um. Darum gab es im Juni kaum neue Themen auf ist dieser neue Lebensabschnitt auch ein Meilenstein, an dem man stehen bleibt, inne hält und zurück schaut. Was habe ich getan, was geschafft? Was will ich noch tun und was noch schaffen? Will ich Chronist sein oder Journalist? Oder beides? Wie wirkt sich das eine auf das andere aus? Will ich als Journalist berichten oder wie ein Chronist die Dinge auch…
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Mai 2014: Danke, Doberan!

Martin DostalLiebe Leser!Immer wieder lege ich die Finger in offene Wunden, analysiere und kritisiere. Selbst ein Fingerzeig nach vorn kann schnell als Kritik am Hier empfunden werden. Das ist kein Wunder, denn wer wöchentlich oder seltener schreibt, der muss sich seine Themen sorgfältig aussuchen und hat einfach keinen Platz für die schönen Dinge der Stadt. Dabei gibt es so viele schöne Dinge, über die ich schreiben könnte. Über die netten und hilfsbereiten Verkäuferinnen und Verkäufer zum Beispiel, über die rücksichtsvollen Autofahrer, die einem auch mal die Vorfahrt geben, obwohl sie es nicht müssen oder über die vielen gar nicht kontaktscheuen Mitmenschen in Bad Doberan, die einen einfach mal ansprechen, weil sie sich für das interessieren, was man macht oder die mich erkennen und mir Feedback geben. Besonders erfreut hat mich eine Begebenheit am gestrigen Tag der Befreiung. Meine Frau ist in den letzten Wochen (oder Tagen?) schwanger und kann wegen einer Überdehnung kaum laufen. Weil sie zur Hebamme musste, setzte ich sie an der OSPA aus und weil Markttag und die Stadt voll mit Autos war, musste ich mit der Kastanienstraße vorlieb nehmen. Nach dem Termin brachte ich sie zu Rossmann und holte das Auto. Kaum hielt ich, öffnete eine…
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