Das Parkdeck im Verbindungsweg in Bad Doberan ist immer wieder in den Schlagzeilen. Anwohner sind genervt vom Lärm durch Autonarren und Jugendliche, die vor allem am späten Abend die Parkpalette in Beschlag nehmen. Auch Zerstörungen und Verunstaltungen sind an der Tagesordnung und kosten der Stadt viel Geld. Die Anlage wurde mit Fördermitteln errichtet und das wurde immer wieder als Begründung genutzt, den Zugang nachts nicht unterbinden zu können. Ein Wachdienst sei zu teuer und die Polizei meist nicht zuständig.

Bereits Anwohner Harry Klink, der bis zu seinem Rücktritt für die FDP im Rathaus saß, hatte das Proble, immer wieder auf die Tagesordnung gesetzt und auch nach seiner aktiven Zeit als Stadtvertreter keine Ruhe ob des Lärms gegeben. Der parteilose Stadtvertreter Jochen Arenz hat nun vorgeschlagen, wenigstens prüfen zu lassen, ob Schranken und Überwachungskameras installiert werden dürfen. Dann hätte man Gewissheit und braucht sich nicht mit Eventualitäten beschäftigen. Diese Beschlussvorlage geht nun durch die Ausschüsse.

Entscheidung: 3:3 abgelehnt
Die Stadtvertreter folgten dem Vorschlag von Jochen Arenz nicht. Da schon der Wachdienst 30.000 Euro im Jahr kostet und die Überwachung weitere Kosten verursachen würde, hadern einige Stadtvertreter. Es wurde der Vorschlag gemacht, dieses Geld direkt in die Jugendarbeit zu geben und damit die Jugendlichen anzusprechen, die dort für Unruhe sorgen. Stadtvertreter Jochen Arenz hat die Jugendlichen jedoch kennen gelernt und bezeichnet sie als „autark“ – sie seien über Sozialarbeit nicht zu erreichen.

 

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